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Hameau des Gardes
Frisch, frech, figural und bunt

Die Sammlung Dobermann ist 1990 in die zwei alten Bauernhäuser eingezogen, die den Weiler Les Gardes bilden und eigens für die Ausstellung ihrer Bilder und Skulpturen hergerich tet worden sind.
Das war ein Aufsehen erregendes Ereignis für eine Gegend, die eher bekannt ist für ihr Geschäft mit der Erinner ung an die Landung der Alliierten 194 4 in der Normandie; denn ein Museum mit zeitgenössischer Kunst versprach ein anderes Publikum als die Kriegsgerümpelsammlungen entlang des Utah-Beach.
Die Sammlung geht zurück auf Otto Dobermann aus Münster, der nach dem Krieg mit regionaler Kunst und deutschem Expressionismus begonnen hatte und in den 60ern Blickfeld und Interesse mit Informel und amerikanischer Farbfeldmalerei erweiterte. Sie bekam ein eigenes Haus in Altenberge bei Münster und mit einer jungen Frau an der Seite des Bauunternehmers auch neuen Schwung, als Anfang der 80er die heute begriesgrämten Jungen Wilden Einzug hielten.